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Neuigkeiten

„Gründen in Mülheim“ bringt Gründer:innen, Ideen und Netzwerke zusammen

Donnerstag 15. Oktober 2026

Aufsteller mit Pfeil und Text 'Gründen in MH 1.06'; dahinter unscharfe Gruppe von Menschen bei einer Netzwerkveranstaltung im Innenraum.

Mülheim an der Ruhr, 15.03.2026: Wie entstehen aus Ideen erfolgreiche Unternehmen? Welche Herausforderungen begegnen Gründer auf ihrem Weg? Und welche Rolle spielen Netzwerke dabei? Bei der fünften Auflage von „Gründen in Mülheim“ kamen am 14. Oktober 2026 rund 90 Teilnehmende auf dem Campus Parkstadt der Hochschule Ruhr West (HRW) zusammen. Gründerinnen und Gründer, gründungsinteressierte Studierende und Berufstätige sowie Akteure aus dem regionalen Gründungsökosystem nutzten die Veranstaltung, um Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und neue Impulse für eigene Gründungsvorhaben mitzunehmen.

Eine besonders inspirierende Keynote hielt Dr. Dennis Michaelis, Mitgründer und CEO des Deep-Tech-Start-ups GEMESYS. Ausgehend von seiner eigenen Gründungsgeschichte machte er deutlich, wie sehr es auf die Menschen ankommt, die einen auf dem Weg begleiten: auf ein starkes Mitgründerteam, auf Menschen, die auch in Rückschlägen Halt geben, den Support aus der Hochschule und auf den Austausch mit Personen, die ähnliche Erfahrungen bereits gemacht haben. Sein Rat: nicht nur auf das Ziel hinarbeiten, sondern die Reise lieben. Und sich gezielt jemanden suchen, der ein oder zwei Jahre voraus ist und die aktuellen Herausforderungen noch gut kennt.

Auch im anschließenden Gründerpanel wurde dieser Gedanke immer wieder aufgegriffen. Dennis Liedtke vom Start-up Remede, Kevin Sebastian Wilms von WILMS Rechtsanwalt, Luca Nocken von Alertis sowie Alla und Willi Braun vom WB Box-Club berichteten von ihren persönlichen Gründungswegen, Herausforderungen und Wendepunkten. Dabei wurde deutlich: Gründen ist selten ein Weg, den man allein geht. Entscheidend sind Menschen, die ehrliches Feedback geben, Türen öffnen, mitdenken und in schwierigen Momenten unterstützen. Dennis Liedtke und Luca Nocken betonten zudem, wie hilfreich die Begleitung durch HRWStartUps für ihre Entwicklung gewesen ist.

Dass Mülheim und das Ruhrgebiet dafür gute Voraussetzungen bieten, zeigte sich ebenfalls im Gespräch. Die Region punktet mit engagierten Akteur:innen, unterschiedlichen Unterstützungsangeboten und Netzwerken, in denen Gründer:innen passende Kontakte finden und voneinander lernen können. Mathias Meinke vom STARTERCENTER NRW Mülheim sieht darin eine wichtige Stärke des Standorts: „In Mülheim kommen viele Kompetenzen, Ideen und Menschen zusammen, die etwas bewegen wollen. Gründerinnen und Gründer müssen ihre Fragen nicht allein lösen. Entscheidend ist, dass sie die richtigen Ansprechpersonen und Netzwerke finden.“

Meike Sturm, Leiterin von HRWStartUps und Moderatorin der Veranstaltung, stellte ebenfalls die Menschen und ihre Verbindungen in den Mittelpunkt: „Eine Gründung gelingt selten allein. Es braucht Menschen, die mitdenken, ehrlich Feedback geben, Türen öffnen und auch dann an einen glauben, wenn es gerade schwierig wird. Als Gründerhochschule wollen wir an der HRW Studierende und Forschende ermutigen, ihre Ideen in die Umsetzung zu bringen und ihnen die passenden Menschen, Kompetenzen und Netzwerke zur Seite stellen. Mit HRWStartUps und Veranstaltungen wie ‚Gründen in Mülheim‘ schaffen wir Räume, in denen solche Verbindungen entstehen.“

Nach dem offiziellen Programm stand das persönliche Netzwerken im Mittelpunkt. Bei Snacks und Getränken kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch und konnten Kontakte vertiefen. In der begleitenden „Startup Town“ präsentierten sich zudem zahlreiche Organisationen und Start-ups aus der Region. Sie zeigten, welche Unterstützungsangebote, Kompetenzen und Ideen das regionale Gründungsökosystem auszeichnen. So machte die fünfte Auflage von „Gründen in Mülheim“ deutlich: Eine starke Gründungsszene entsteht nicht allein durch Ideen und Förderangebote, sondern vor allem durch Menschen, die sich begegnen, Erfahrungen teilen und sich gegenseitig weiterbringen.