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Startschuss für HRWStartUp.Center gefallen

Freitag 6. März 2026

Mülheim an der Ruhr, 06.03.2026: Die Hochschule Ruhr West (HRW) ist mit dem HRWStartUp.Center offiziell in die nächste Phase ihrer Gründungsförderung gestartet. Nach der erfolgreichen Einwerbung der Landesförderung im Rahmen des Programms „Start-up Center.NRW“ des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr hat das Zentrum Anfang 2026 seine Arbeit aufgenommen. Ziel des HRWStartUp.Center ist es, die Gründungsförderung hochschulweit weiterzuentwickeln, sichtbar zu bündeln und strategisch auszubauen.

Das neue Center baut auf den Strukturen von HRWStartUps auf, der Gründungsförderung der Hochschule Ruhr West. Das bewährte mehrstufige Fördermodell wird nun auf die gesamte Hochschule ausgeweitet und um neue Schwerpunkte ergänzt. Während HRWStartUps einen klaren Fokus auf Studierende hat, erschließt das HRWStartUp.Center eine neue Zielgruppe: die wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Denn insbesondere aus der Forschung heraus bietet sich großes Potenzial für Transfer, Verwertung und Ausgründungen.

Mit dem HRWStartUp.Center entsteht eine zentrale Struktur, die Entrepreneurship in Lehre, Forschung und Transfer nachhaltig verankert. „Damit setzen wir einen konsequenten nächsten Schritt auf unserem Weg zur Entrepreneurial University“, betont Prof. Dr. Oliver Koch, Vizepräsident für Forschung und Transfer. „Wir schaffen einen institutionellen Rahmen, um Gründungsideen frühzeitig zu identifizieren, systematisch zu qualifizieren und erfolgreich in den Markt zu begleiten.“

Das HRWStartUp.Center steht dabei auf vier strategischen Säulen:

  • Strategie & Governance – Das HRWStartup.Center stärkt die strukturelle Verankerung von Gründung an der HRW und schafft klare Verantwortlichkeiten sowie Sichtbarkeit.
  • Entrepreneurship Education – Die curriculare Integration unternehmerischer Kompetenzen wird weiter ausgebaut, unter anderem durch ein neues Wahlangebot mit der Perspektive eines alternativen Studienverlaufs „Entrepreneurship Edition“.
  • Entrepreneurial Research – Neue Formate zur Identifikation und Unterstützung von Forschung mit Gründungspotenzial, etwa Sprint-Programme zur Entwicklung und Verwertung forschungsbasierter Ideen, sprechen gezielt wissenschaftliche Mitarbeitende an.
  • Startup-Ökosystem – Die Standorte Parkstadt in Mülheim und Prosper in Bottrop werden als offene Innovationsorte weiterentwickelt und stärken die Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Start-ups und Gesellschaft im westlichen Ruhrgebiet. Dass die Stadt Bottrop rückwirkend zum Jahresbeginn 2026 Anteile der Gründerzentrumsgesellschaft Prosper III mbH (GZP III) erworben hat, unterstreicht die wachsende Bedeutung des Areals als Innovations- und Gründungsstandort – und bietet damit auch für die Gründungsaktivitäten der HRW zusätzliche Entwicklungsperspektiven. Parallel dazu steht die HRW mit der Wirtschaftsförderung Mülheim im engen Austausch, um das Profil des Campus „Parkstadt“ als leistungsfähigen Gründungs- und Transferstandort weiter zu schärfen.

„Wir wollen, dass Studierende und Forschende die Gründung eines Start-ups als reale und attraktive Karriereoption wahrnehmen“, erklärt Meike Sturm, Projektleiterin des HRWStartUp.Center und Leiterin von HRWStartUps. „Mit dem HRWStartUp.Center schaffen wir dafür nachhaltige Strukturen, verlässliche Prozesse und starke Netzwerke.“

Das HRWStartUp.Center ist auf langfristige Wirkung angelegt. Nach Projektende werden die erfolgreich im Projekt implementierten Programme nahtlos fortgeführt. Das HRWStartUp.Center bleibt zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Studierende und Forschende. Durch die feste Integration in die Hochschulstruktur und das regionale Netzwerk wird die Rolle der HRW als Motor für Innovation und Gründungen in Mülheim und Bottrop sowie der Region langfristig gesichert. Die so entstanden nachhaltigen Strukturen sichern langfristig, dass aus neuen wissensbasierten Ideen erfolgreiche Start-ups werden.